An die Vorsitzenden
des Ausschusses für Soziales, Familie und Senioren, Herrn Michael Schmerler
des Jugendhilfeausschusses, Herrn Willi Knust
des Verwaltungsrats der TBV AöR, Herrn Bürgermeister Dirk Lukrafka
Thomasstraße 1
42551 Velbert
Velbert, 09.02.2026
Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie und Senioren, des Jugendhilfeausschusses und des Verwaltungsrats der TBV AöR
Sehr geehrter Herr Schmerler,
sehr geehrter Herr Knust,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Lukrafka,
für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Soziales, Familie und Senioren,
des Jugendhilfeausschusses sowie des Verwaltungsrats der Technischen Betriebe
Velbert AöR beantragen wir den Tagesordnungspunkt
Inklusive Spielplätze in Velbert
und beantragen dazu:
Die Verwaltung wird in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Velbert AöR beauftragt, für den bestehenden Spielplatz im Herminghauspark und die geplanten Spielplätze am Schloss Hardenberg und am alten Pferdemarkt ein Konzept zur Verwirklichung von inklusiven Spielgeräten zu erstellen. Dabei ist neben einer konkreten Planung des z.T. zusätzlichen Spielgeländes auch ein Zeitplan zur Umsetzung vorzusehen. Auch soll bei zukünftigen Neugestaltungen von Spielplätzen die Inklusion mitbedacht werden. Bei der Ausarbeitung des Konzepts soll auch 2 der städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen mit einbezogen werden.
Weiterhin soll mit möglichen Projektpartnern ein Dialog über eine finanzielle Unterstützung für die Errichtung der zusätzlichen Spielgeräte aufgenommen werden.
Die Ergebnisse sind sowohl dem Ausschuss für Soziales, Familie und Senioren, dem Jugendhilfeausschuss als auch dem Verwaltungsrat der TBV und den Gruppensprechern der Stiftung Mary Ward, welche die antragsstellenden Fraktionen mit Ihrem Jahresmotto „Wir sind alle anders – und das ist normal“ zu diesem Antrag inspiriert hat, sowie weiteren interessierten Fachleuten vorzustellen.
Begründung:
Inklusive Spielplätze ermöglichen die Begegnung und das gemeinsame Spiel von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung. Besondere Spielgeräte geben auch bewegungseingeschränkten jungen Menschen die Möglichkeit, auf dem Spielplatz eine unbeschwerte Zeit zu haben. Ein besonderer Untergrund ermöglicht beispielsweise auch die Befahrbarkeit mit Rollstühlen.
Ein inklusiver – und nicht nur barrierefreier – Spielplatz würde eine gleichberechtigte und vor allem gemeinsame Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an den Annehmlichkeiten eines Spielplatzes ermöglichen. Bisher ist dies auf den vorhandenen Spielplätzen – mit Ausnahme des Spielplatzes an der Höferstraße – leider nicht gegeben und führt zur ungewollten Ausgrenzung von jungen Menschen mit Behinderung.
Sowohl der Spielplatz am Schloss Hardenberg als auch der am alten Pferdemarkt in Langenberg sollen perspektivisch erneuert werden. Hierbei sollen der Inklusionsgedanken und die Bedürfnisse von behinderten Kindern und Jugendlichen eine größere Bedeutung beigemessen werden.
Zudem soll geprüft werden, welche Maßnahmen auf dem Spielplatz im Herminghauspark erforderlich wären, um diesen ebenfalls zu einem inklusiven Spielplatz umzugestalten.
Verschiedene Unternehmen und Institutionen fördern die Errichtung inklusiver Spielgeräte. Hierdurch könnte eine entsprechende finanzielle Unterstützung der Kommune generiert werden.
Freundliche Grüße
Gez.
Nico Schmidt
Fraktionsvorsitzender
Hans-Wilhelm Dorgarten
Fraktionsvorsitzender
Ronja César
Fraktionsvorsitzende
Cem Demircan
Fraktionsvorsitzender
Alexander Dürkopp
Fraktionsvorsitzender
